
Unser Referent Wolfgang Heinrichs ist 56 Jahre alt und lebt mit seiner Frau in Garbsen bei Hannover. Er hat drei mittlerweile schon erwachsene Kinder. Die Aquaristik betreibt er seit seinem 14 Lebensjahr. Wie die meisten Aquarianer begann auch er zunächst mit Lebendgebärenden, pflegte und züchtete später Buntbarsche, Labyrinther, Salmler und Killifische. In seiner Jugend war er Mitglied des örtlichen Aquarienvereines und arbeitete aktiv in der Jugendgruppe mit. Nachdem er während seines Studiums eine aquaristische Schaffenspause einlegte, legte er sich 1980 ein großes Wohnzimmeraquarium zu. Zehn Jahre später baute er seinen Keller zum Zuchtkeller aus, in dem er zahlreiche Zwergbuntbarsche und Welse zur Nachzucht brachte. Seit dem Jahr 2000 ist er Mitglied des BSSW und seither vor allem mit der Pflege und Zucht von Panzer- und Harnischwelsen beschäftigt. In seinen Aquarien vermehrte er neben seltenen Panzerwelsen auch diverse nicht alltägliche Ancistrus-, Hypancistrus- und Peckoltia-Arten. Über seine Zuchterfahrungen hat er wiederholt in Fachzeitschriften berichtet.
Auch beruflich zeigt Wolfgang sehr viel Engagement. Er ist seit 1980 Studienrat an einem Garbsener Gymnasium, an dem er in den Fächern Mathematik, Physik und Informatik unterrichtet und ist mittlerweile stellvertretender Schulleiter. Als Juror des Wettbewerbs „Jugend forscht“ setzt er sich sehr für die Förderung unserer Jugend ein und hat mit den von ihm geförderten Gruppen bereits zahlreiche Preise gewonnen.
Als kleiner Vorgeschmack auf den Vortrag “Nachzucht eines seltenen Vertreters der Gattung Peckoltia: L218 aus dem Rio Trombetas” schon einmal zwei Bilder:


